der Kleine Nick ist wieder da
Diogenes Verlag, € 12,90
ISBN
978-3-257-01121-0
Seine Abenteuer sind in 30 Sprachen übersetzt und in einer weltweiten Gesamtauflage von über zehn Millionen Exemplaren erschienen: Damit dürfte der kleine Nick der mit Abstand bekannteste Grundschüler der Welt sein.
Der pfiffigste ist er ohnehin – dafür haben seine beiden Schöpfer mit ihren brillanten Einfällen gesorgt.
Hector Chetwode-Talbots wichtigstes Kapital sind seine Kontakte. In exklusiven Restaurants und bei dekadenten Jagdausflügen überredet er Bekannte und Kollegen, Millionen in den dubiosen Hedgefonds seines Freundes Bilbo zu investieren. Von Finanzen hat er gerade genug Ahnung, um nicht als Hochstapler aufzufliegen. Und in Bilbos Firma scheint auch sonst nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen.
Dann tritt Charlie Summers in sein Leben. Ein naiver Pechvogel mit wenig Feingefühl und großem Ego. Ein Typ, der alles zu Geld machen will, was ihm in die Hände fällt, und gern bereit ist, ein Auge zuzudrücken, wenn dabei Delphine zu japanischem Hundefutter verarbeitet werden ...
Mit trockenem Humor und einem ausgeprägten Sinn für das Absurde zeichnet Torday das Bild einer hysterischen Gesellschaft am Vorabend der Wirtschaftskrise. Und bei aller Ironie und auch beißendem Spott schafft er etwas, das nur den Großen seiner Zunft gelingt: Seine Figuren bleiben immer zutiefst menschlich. Ein hochaktueller Gesellschaftsroman, scharf beobachtet und mit britischem Understatement in Szene gesetzt, kurz: ein formvollendeter Spaß.
Ein Roman über die wichtigsten Dinge im Leben: Liebe, Freundschaft — Geld.
Vatermord und andere Familienvergnügen DVA, € 22,95
ISBN
978-3-421-04389-4
Jasper Dean sitzt im Gefängnis und erzählt von den Jahren, als er sein wollte wie sein Onkel Terry, ein Polizistenmörder, der zum beliebtesten Volkshelden des Landes avancierte. Kein Wunder, dass Jaspers Vater alles daransetzte, als Australiens größter Wohltäter gleichzuziehen. Jasper wurde Zeuge seines Scheiterns – und erzählt nun die ungeschminkte Geschichte der Deans. Ein höchst vergnüglicher Ausflug an den Rand des Wahnsinns, auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.
»Die Leiche meines Vaters werden sie nie finden.« Mit diesen Worten beginnt Jasper Dean die Odyssee durch die windungsreiche Geschichte seiner Familie. Zeit seines Lebens hat sich Jasper mit der Frage herumgeschlagen, ob er seinen Vater bedauern, ignorieren, ihn verehren oder gar umbringen solle. Vater Martin, ein Moralist ohnegleichen, war Australiens meistgehasster Wohltäter. Und nichts hat ihn mehr verärgert, als der Bruder von Terry Dean zu sein – dem beliebtesten Verbrecher des Landes. Nicht verwunderlich also, dass Jasper unter die Räder des Bruderzwistes kam ...
Mit unbändiger Fabulierfreude entführt uns Steve Toltz in die verrückte Welt der Deans. Höchst amüsant erzählt er von Räuberhöhlen und Nervenheilanstalten, von wilden Verfolgungsjagden durch drei Kontinente, von den Höhen der ersten Liebe und den Tiefen fehlgeleiteten Ehrgeizes – von allem, was das Leben zu bieten hat.
Keith Stapperpfennig ist beim Großvater aufgewachsen, mit vier Geschwistern und einer Reihe immer jüngerer Großmütter. In die aktuelle ist er selbst verliebt. Zum Achtzigsten schenken die Enkel dem alten Herrn eine Reise an ein Ziel seiner Wahl. Er wünscht sich China, und Keith soll mit. Doch der weigert sich, verjubelt das Reisegeld und lässt den Großvater allein ziehen. Dann bekommt Keith einen Anruf, der Großvater sei im Westerwald gestorben. Er muss nun eine Geschichte aus dem Hut zaubern, die den Geschwistern glaubhaft macht, die Reise habe stattgefunden – und erfindet sein eigenes China. Und was für eines.
Als Aidan seinen Job verliert, will er sich damit nicht abfinden: Er kauft sich einen Sarg, lässt sich in seinem Garten begraben und schwört, unter der Erde zu bleiben, bis er die Zusage bekommt, dass sein Arbeitsplatz nicht nach Indien verlagert wird.
Wenn die Herdmanns kommen, ist Vorsicht angesagt. Denn die sechs sind die schlimmsten Kinder aller Zeiten. Und nun soll Lisa auch noch über jeden ihrer Mitschüler etwas Nettes schreiben – also auch über Eugenia Herdmann. Was soll das denn sein? Dass Eugenia und ihre Geschwister dafür verantwortlich sind, dass es im Schulbus spukt? Oder eine tote Schlange im Klassenraum alle durcheinander bringt? Und dabei weiß Lisa noch nicht einmal, was den Herdmannkindern als Nächstes einfallen wird!
Simon sitzt da wie festgenagelt. Am Nachbartisch des Eiscafés hat sich seine absolute Traumfrau mit einem Schreibblock niedergelassen. Sie würdigt ihn zwar keines Blickes, aber was macht das schon? Allein in ihrer Nähe zu sein, ist schon das pure Glück! Doch plötzlich springt sie auf, reißt ein paar Seiten aus dem Block, wirft sie in den Papierkorb und verschwindet. Neugierig fischt Simon die Blätter heraus. Er hält eine Geschichte in den Händen, die sein Leben ganz gewaltig auf den Kopf stellen und ihm einiges abverlangen wird. Aber was tut Mann nicht alles, um Kontakt zu seiner Traumfrau aufzunehmen?
Gudrun das Truthuhn tut gut ruhn, gut ruhn tut Gudrun das Truthuhn.
Lauter lustige Zungenbrecher sind in diesem Bilderbuch versammelt. Wer aber glaubt, nichts leichter als das, der sollte sie laut vorlesen. Dann wird schnell klar: laute Lacher sind vorprogrammiert, bei Groß und Klein.
Auf die Zungenbrecher – fertig – los … Das Bilderbuchvergnügen mit Lachgarantie!
"Homer hätte wenig zu erzählen gehabt, wenn Odysseus auf dem kürzesten Weg nach Hause gekommen wäre …"
Das Verirren hat keinen guten Ruf: Es gilt als gefährlich, zeitraubend und peinlich – und außerdem im Zeitalter von GPS und Google Maps als höchst überflüssig. Doch Verirren ist eine der ältesten Kulturtechniken der Menschheit, und ihre Vorzüge sind gar nicht zu überschätzen: Ohne sie hätte etwa Kolumbus nie Amerika entdeckt, Hänsel und Gretel hätten keine Hexe erlegt, und wir selbst könnten nur von wenigen spannenden Urlaubsabenteuern erzählen. Auf ebenso intelligente wie witzige Weise zeigen Kathrin Passig und Aleks Scholz, warum Verirren klüger, reicher und zufriedener macht – und manchmal sogar schneller zum Ziel führt.
Wir sind alle unglaublich international, können Restaurants in Barcelona und London empfehlen. Wir kochen japanisch, lesen schwedische Krimis und sind durch Facebook mit Freunden in aller
Welt vernetzt. Doch wenn uns diese besuchen und fragen, was typisch deutsche Lieder, Gerichte und Traditionen sind, schauen sie in unsere ratlosen Gesichter. Wir wissen nicht, wer wir sind – im Gegensatz zu unseren Gästen: Ihnen wird es spätestens dann klar, wenn wir sie gezwungen haben, einen Spaziergang zu machen, dabei erzählen, dass Deutschland am Abgrund steht und der einzige Lichtblick unseres Lebens der Sambakurs ist.
Deutschlands unterhaltsamster Historiker zeigt, wie Deutsche es schaffen können, eine Woche locker zu bleiben, ohne neue Angst. Mit diesem Buch.