Buchhandlung A. Müller GmbH in Degerloch
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Kathrin  Irion

Eine Empfehlung von Kathrin Irion:

Vea Kaiser

Blasmusikpop

Krieg siegt nie

100 Jahre Erster Weltkrieg

10.07.2014

Philippe Claudel

Die grauen Seelen

Wie Philippe Claudel die Seelen entblößt, hat mir den Atem genommen. (Petra Hammesfahr)

Ein Dorf im Osten Frankreichs, Winter 1917. Die Front ist nah, doch alles geht seinen gewohnten Gang. Bis eines Tages die zehnjährige Tochter des Gastwirtes ermordet wird. Der Gendarm versucht, Licht in das Dunkel zu bringen. Doch erst viele Jahre später gelingt es ihm, die Geschichte zu erzählen, zusammen mit allen anderen Geschichten, die untrennbar mit ihr verbunden sind. Dunkel, geheimnisvoll, atemberaubend, spannend, dabei von bestechender sprachlicher Eleganz. (Elke Heidenreich in Lesen )
 

Rowohlt Verlag, 8,99 Euro
(inkl. MwSt., versandkostenfrei, Lieferzeit: ca. 2 Tage)
ISBN 978-3-499-23779-9

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10.07.2014

Elisabeth Zöller

Der Krieg ist ein Menschenfresser

ab 14 Jahre

Leipzig im August 1914: Es herrscht Volksfeststimmung. Der Krieg hat begonnen! Ferdinand und August fahren an die Front, Richtung Frankreich, im Gepäck einen Fotoapparat und eine braune Ledertasche. Berlin im März 1918: Sophie macht sich auf den Weg zu ihrem Jugendfreund Max. Doch der ist kaum wiederzuerkennen. Kriegsverrückt, sagen die Ärzte. Außerdem soll er Beweismittel unterschlagen haben. Irgendein Vorfall an der Front. Es droht das Kriegsgericht. Alles scheint sich um eine braune Ledertasche zu drehen Elisabeth Zöller erzählt in ihrem neuen Jugendbuch von jungen Menschen, deren Lebenspläne von einer der größten Katastrophen unserer Geschichte durchkreuzt wurden: dem Ersten Weltkrieg. 

Hanser Verlag, 15,90 Euro
(inkl. MwSt., versandkostenfrei, Lieferzeit: ca. 2 Tage)
ISBN 978-3-446-24510-5

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10.07.2014

Daniel Kuhn

Als der Krieg vor der Haustür stand

Der Erste Weltkrieg war auch in Baden und Württemberg die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, und das, obgleich kaum ein feindlicher Soldat je seinen Fuß auf südwestdeutsches Territorium gesetzt hat. Denn die Konsequenzen des Ersten Weltkriegs waren auch hierzulande in Form von Arbeitslosigkeit, Hunger und Gewalt unmittelbar zu spüren. In der Folge wuchs eine ganze Generation ohne Väter auf, mussten die Kriegerwitwen allein ihren Mann stehen, und schließlich verhalfen die Verwerfungen des Ersten Weltkriegs Adolf Hitler zum Aufstieg.
Dieses reich bebilderte Buch lenkt den Blick nicht auf die Kriegshandlungen, sondern auf die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs für die "Heimatfront" in Südwestdeutschland. Wie veränderte sich das ganz normale Leben zwischen 1914 und 1918 in Württemberg und Baden? Wie sehr war im Krieg der Alltag noch Alltag? Wie kam man an Kohlen? Gab es auch in den Städten noch Milch? Fanden weiterhin Konzerte statt oder sang man nur noch Hetzlieder? Wer unterrichtete die Kinder, wenn die Lehrer eingezogen wurden? Welche Auswirkungen hatte der Krieg auf die politische und wirtschaftliche Struktur im Südwesten?
Ein längst überfälliges Buch, klar in der Analyse und spannend zu lesen. 

Silberburg-Verlag, 22,90 Euro
(inkl. MwSt., versandkostenfrei, Lieferzeit: ca. 2 Tage)
ISBN 978-3-8425-1296-2

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10.07.2014

Hans H. Grimm

Schlump

Es begann mit einem Absatz in Volker Weidermanns "Buch der verbrannten Bücher" (2008), in dem "Schlump Geschichten und Abenteuer aus dem Leben des unbekannten Musketiers Emil Schulz, genannt Schlump , von ihm selbst erzählt", vorgestellt wurde als "ein Märchen aus dem Krieg. Ein Märchen aus der Wirklichkeit. Aus dem Krieg, gegen den Krieg, aus dem Leben, wie es ist und sein könnte, sein wird. Wie schön wäre es, zu wissen, wie es weiterging. Das Leben von Schlump." Jahre später stellte sich heraus: Der Lehrer Hans Herbert Grimm hatte seine eigenen Erfahrungen als Kriegsteilnehmer verwendet, um einen großen Roman zu gestalten, um aus der Verzweiflung Literatur zumachen. Und der Roman erschien im Jahr 1928, im Jahr darauf auch in England und Amerika, blieb zuerst im Schatten von "Im Westen nichts Neues", wurde 1933 verbrannt und verschwand anschließend aus dem kollektiven Gedächtnis. Hans Herbert Grimm ging nicht ins Exil, sondern blieb in seiner Heimatstadt Altenburg, mauerte seinen Roman in die Hauswand ein, wurde nach Beginn des Zweiten Weltkriegs eingezogen, arbeitete als Dolmetscher an der Westfront und nach seiner Rückkehr kurze Zeit als Dramaturg. Er bekannte sich erst nach dem Zweiten Weltkrieg dazu, einen Roman über den Ersten Weltkrieg geschrieben zu haben, der sich immer noch ganz frisch, ganz gegenwärtig liest und sich damit abhebt von vielen heute nur noch literaturgeschichtlich kanonisierten Romanen. Die "Geschichten und Abenteuer aus dem Leben des unbekannten Musketiers Emil Schulz, genannt Schlump , von ihm selbst erzählt" so der Untertitel zeigen den Weg eines unbedarften jungen Helden von der Etappe aufs Schlachtfeld, ins Lazarett und zurück. Und sie erzählen die Geschichte eines modernen Hans im Glück, der auch im Feld nach Romanzen Ausschau hält und am Ende die große Liebe trifft, die immer schon auf ihn wartete. 

Kiepenheuer & Witsch, 19,99 Euro
(inkl. MwSt., versandkostenfrei, Lieferzeit: ca. 2 Tage)
ISBN 978-3-462-04609-0

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10.07.2014

Blaise Cendrars

Ich tötete - ich blutete

Am 3.August 1914 erklärt das Deutsche Reich Frankreich den Krieg. Nicht nur Franzosen begeistern sich für die Mobilmachung, auch Ausländer wie der 26-jährige Schweizer Frédéric Louis Sauser wollen ihre Wahlheimat verteidigen. Einen Aufruf zur freiwilligen Musterung unterzeichnet er mit seinem Pseudonym: Blaise Cendrars. Ein Jahr später kehrt er schwerverletzt von der Front zurück. Der Krieg hat nicht nur an seinem Körper Spuren hinterlassen, auch sein Schreiben wird nie mehr sein wie zuvor. Stefan Zweifel hat eine Auswahl von Prosatexten zusammengestellt, in denen Cendrars seine Kriegserfahrungen reflektiert. "Ich tötete", 1918 in einer von Fernand Léger illustrierten schmalen Broschüre erschienen, ist das grausame Geständnis eines legalen Mordes, der Aufschrei eines Soldaten, der im Zweikampf um sein nacktes Überleben kämpfen musste. Zwanzig Jahre später erschien das bewegte, pathetische Gegenstück dazu, die Kurzgeschichte "Ich blutete": Der frisch armamputierte Cendrars liegt im Lazarett, Schmerzen, Fieber und Erinnerungen an das Schlachtgetümmel umnebeln ihn, der Todesengel naht. Doch da geschieht ein Wunder. Ich tötete - ich blutete: Cendrars war im Grossen Krieg Täter und Opfer, er kannte beide Seiten. 

Lenos Verlag, 21,90 Euro
(inkl. MwSt., versandkostenfrei, Lieferzeit: ca. 2 Tage)
ISBN 978-3-85787-445-1

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10.07.2014

Jean Echenoz

14

Frankreich, 1914: Ein idyllischer Sommertag, Anthime radelt durch die sonnenbeschienene Vendée. Er hört die Sturmglocken läuten, das Signal für die allgemeine Mobilmachung. Mit der alle gerechnet haben, nur nicht an einem Samstag, dem 1. August. Echenoz erzählt vier Kriegsjahre im Zeitraffer: Fünf Männer ziehen in den Krieg, eine schwangere Frau wartet auf die Rückkehr von zweien von ihnen. Bleibt zu erfahren, ob sie wiederkommen. Und wann. Und in welchem Zustand. Der Erste Weltkrieg ist heute nicht mehr mit traditionellen Mitteln darstellbar. Echenoz als Meister der Romansubversion zeigt, wie es anders gelingt. 

Hanser Berlin, 14,90 Euro
(inkl. MwSt., versandkostenfrei, Lieferzeit: ca. 2 Tage)
ISBN 978-3-446-245000-6

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10.07.2014

Jörn Leonhard

Die Büchse der Pandora

Diese Gesamtgeschichte des Ersten Weltkriegs ist konkurrenzlos. Noch nie wurde die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts so vielschichtig erzählt: europäisch vergleichend, global in der Perspektive, souverän in der Darstellung.
Jörn Leonhards grandiose Synthese entfaltet ein beeindruckendes Panorama. Sie zeigt, wie die Welt in den Krieg hineinging und wie sie aus ihm als eine völlig andere wieder herauskam. Sie nimmt nicht nur die Staaten und Nationen in den Blick, sondern auch die Imperien in Europa und weit darüber hinaus. Sie beschreibt die dynamische Veränderung der Handlungsspielräume, die rasanten militärischen Entwicklungen und die immer rascheren Wandlungen der Kriegsgesellschaften. Und sie lässt die Erfahrungen ganz unterschiedlicher Zeitgenossen wieder lebendig werden: von Militärs, Politikern und Schriftstellern, Männern und Frauen, Soldaten und Arbeitern. Doch die Gewalterfahrungen des Weltkrieges endeten nicht mit den Friedensverträgen nach 1918, sondern setzten sich in Europa und der ganzen Welt im Namen neuer Ordnungsvorstellungen und radikaler Ideologien fort - so als wäre damals die Büchse der Pandora geöffnet worden, jenes Schreckensgefäß der antiken Mythologie, aus dem alle Übel der Welt entwichen, als man gegen den Rat der Götter seinen Deckel hob. 

C.H. Beck, 38,00 Euro
(inkl. MwSt., versandkostenfrei, Lieferzeit: ca. 2 Tage)
ISBN 978-3-406-66191-4

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10.07.2014

Nikolaus Nützel

Mein Opa, sein Holzbein und der Große Krieg

 

empfohlen ab 12 Jahren

Komplizierte Sachverhalte verstehen, um sie dann etwas weniger kompliziert anderen erklären zu können: So sieht BR-Redakteur Nikolaus Nützel seine Aufgabe als Autor. Ausgehend von der Geschichte seines Großvaters, der als Soldat im Ersten Weltkrieg war, rollt er die Hintergründe des Krieges auf. Was hatte es mit diesem Krieg auf sich? Und was hat er mit unserer Welt heute zu tun?

nominiert den Deutschen Jugendliteraturprieis

ars edition, 14,99 Euro
(inkl. MwSt., versandkostenfrei, Lieferzeit: ca. 2 Tage)
ISBN 978-3-8458-0172-8

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